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Klassenreise im April 2013 nach Istanbul: Die Klasse 11 auf Spurensuche

Klassenreise im April 2013 nach Istanbul: Die Klasse 11 auf Spurensuche

Die Türken sind stolz, wenn sie auf ihre große Geschichte zurückblicken, die sich in dieser Metropole mit ihren heute 20 Millionen Einwohnern darbietet: Byzanz, Konstantinopel, das Osmanische Reich, die recht moderne Türkei  seit Atatürk. Deshalb war natürlich auch der Besuch der historischen Stätten Pflicht: Sophia Hagia, Blaue Moschee, Topkapi-Palast, Hippodrom, das Denkmal Atatürks im beeindruckenden Park vor dem Sultanpalast etc. Wir aber wollten mehr auf dieser Klassenreise.

Natürlich wollten wir die einzigartige Atmosphäre am Goldenen Horn, am Bosporus, am Marmarameer, im großen Basar etc. einfangen, die besondere Lebensart der Menschen in diesem Moloch kennenlernen, die Nähe zwischen Europa und Asien spüren, das warme, laue Lüftchen Istanbuls unter strahlend blauem Himmel genießen. Wir waren sehr beeindruckt, kamen aus dem Staunen über alle diese gigantischen Eindrücke nicht mehr heraus. Wir wollten die Kultur Istanbuls insgesamt ergründen, zumindest ein kleines Gefühl dafür entwickeln. Ist es wirklich diese Stadt mit ihrer gelungenen Integration von so vielen Ethnien bzw. Nationalitäten: Kurden, Schiiten, Sunniten, Armenier, Katholiken, Alewiten, Deutschen, Franzosen, Anatoliern, Bulgaren, Usbeken, um nur Wenige zu nennen? Wird hier wirklich das Kosmopolitische, die Interkulturalität, das tolerante Miteinander gelebt? Nach unseren flüchtigen Eindrücken und diversen Gesprächen mit Fachleuten, müssen wir diese Frage eindeutig bejahen.

Das von der Hamburger Schulbehörde vorgeschriebene Abi-Thema „Interkulturelle Identitäten“ mit dem Roman „Räuberhände“ von Finn-Ole Heinrich und der Film „Auf der anderen Seite“ von Fatih Akin wirft diese Fragen auf und wir haben uns um Antworten vor Ort in dieser Stadt bemüht. Wir haben ca. 20 im Roman angeführte Ortsangaben aufgesucht. Alles wurde natürlich vorher im Unterricht intensiv vor- und nachbereitet, anhand des Films, des Romans und des Kartenmaterials. Sehr hilfreich war auch, dass das Thema Türkei historisch, gesellschaftlich, politisch und kulturell auf dem Seminar im Haus Rissen sehr differenziert thematisiert wurde.

Das hört sich alles nach Arbeit und Stress an, war es aber nicht, weil das Wetter mild, die ganze Atmosphäre unter den Schülern sehr entspannt war und diese Stadt uns magisch in den Bann zog. Zudem gab es für die Einkaufssüchtigen und für die Entspannung Suchenden den großen Basar, die unendlich vielen Händler, die Fülle von Restaurants und Boutiquen. Zwischendurch immer mal einen Snack, eine Ruhepause, mit Blick auf den Bosporus, wenn man Glück hatte. Nicht zu vergessen der Abstecher über den Bosporus bei gefühlten 25 Grad bei strahlend blauem Himmel per Schiff in den asiatischen Teil Istanbuls.

Da ich die Klassenreise in Vertretung des Klassenlehrers leiten durfte, bedanke ich mich für die hervorragende Unterstützung durch die tolle Kollegin Uli Hilgendorff und bei Fatih, der uns mit seinen Orts- und Sprachkenntnissen wunderbar geholfen hat.

So war das eine äußerst gelungene Klassenreise mit unvergesslichen Eindrücken und mit sicherlich positiven Auswirkungen auf das Abitur 2014.

Gunther Bath

  

 

   

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