Klassenfahrt nach Málaga.

Tag 1:

Unsere Klassenfahrt nach Málaga startete um 3:30 Uhr morgens am Flughafen in Hamburg und überraschenderweise war alles ziemlich organisiert für unsere Klasse. Herr Teschke kam allerdings etwas zu spät, weshalb wir kurz alle in Sorge waren, weil er sonst wirklich immer überpünktlich ist. Zum Glück klärte sich das schnell und er meinte später sogar, er hätte mit deutlich Schlimmerem gerechnet.

Der dreistündige Flug war insgesamt entspannt. Viele haben geschlafen oder Serien geschaut. Für einen lustigen Moment sorgte Herr Teschke, der sich wegen seiner Flugangst einen Prosecco gönnte, das blieb natürlich nicht unkommentiert. In Málaga angekommen, ging es mit leichter Verspätung weiter zum Hotel. Dort wartete eine unangenehme Überraschung: Ein Zimmer roch extrem schlecht und musste erst gereinigt werden.

Später erkundeten wir die Stadt und trafen uns um 18 Uhr auf der Dachterrasse mit unseren Lehrern, um Infos für die nächsten Tage zu bekommen. Beim gemeinsamen Abendessen wurde es dann richtig lustig, vor allem wegen unserer Mischung aus Englisch, Deutsch und Spanisch. Trotz kleiner Zwischenfälle war es ein gelungener erster Tag und wir freuen uns auf alles, was noch kommt. 

Von Betty und Emma 

Tag 2:

Nach einer sehr stressigen Bahnfahrt im völlig überfüllten Zug haben wir am zweiten Tag eine Stadtführung in Malaga mit einem deutschsprachigen Guide bekommen. Er hat uns erstmal die Markthalle gezeigt, wo sich ein paar Leute einen Vitaminboost mit frischen Smoothies geholt haben. Danach sind wir auf die Alcazaba in Malaga gegangen und da hat es angefangen, dass die Sonne einen richtig gekillt hat. Mit Aufstieg auf die Festung wurde es immer wärmer und deshalb hat man auch manchmal den Kopfhörer, worüber wir den Guide gehört haben, für 5 Minuten rausgenommen, damit man ein bisschen Ruhe hat. Dann war die Führung zu Ende und die Klasse hat sich aufgeteilt und jeder hat sein eigenen Schlachtplan gehabt. Manche haben was gegessen oder geshoppt, andere haben alkoholfreies Bier getrunken, wenn man das glauben soll. 
Nach der Rückfahrt per Uber zum Hotel hat sich die Klasse noch einmal um 20:00 Uhr auf der Dachterrasse getroffen um den Tag zu besprechen. Danach wurde noch mehr alkoholfreies Bier getrunken.

von Nils und Luis

Tag 3:

Unser Tag startete um 09:00 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück im Hotel. Gegen 11:00 Uhr haben wir uns dann auf den Weg zur Weinkellerei Bodega Quitapenas gemacht.
Die Führung ging pünktlich um 12:00 Uhr los. Wir haben erfahren, dass die Bodega bereits 1880 gegründet wurde und bis heute als Familienbetrieb geführt wird. Bei dem Rundgang konnten wir uns die großen Hallen mit den Weinfässern anschauen und sehen, wie der Wein dort über Jahre lagert. Uns wurde erklärt, dass der Name der Bodega übersetzt so viel wie „Sorgenvertreiber“ bedeutet. Außerdem haben wir gelernt, dass die Region vor allem für süße Weine aus den Rebsorten Moscatel und Pedro Ximénez bekannt ist.
Um 12:40 Uhr ging es dann zur Verkostung über. Wir haben drei verschiedene Weine probiert: zuerst einen Rotwein, danach einen Portwein und zum Abschluss noch einen Schaumwein.
Leicht beschwipst sind wir nach der Bodega zum McArthurGlen Outlet gegangen, das etwa zwei Kilometer entfernt lag. Da wir Hunger hatten, haben wir dort erst mal etwas gegessen. Danach sind wir noch ein bisschen durch die Läden gelaufen, um zu schauen, ob wir was finden. Gegen 16:30 / 17:00 Uhr waren alle wieder zurück im Hotel.
Um 19:00 Uhr gab es dann eine kurze Besprechung zum weiteren Abend und zur Abfahrtszeit für den nächsten morgen, danach sind die meisten noch mal für eigene Aktivitäten losgezogen.

von Emil und Gabriel

Tag 4:


Der Tag begann entspannt mit einem gemeinsamen Frühstück in unserer Unterkunft, bevor uns ein privater Shuttle direkt zu einer regionalen Avocado- und Mangoplantage brachte. Vor Ort wurden wir von einem deutschsprachigen Guide begrüßt, der uns über die weitläufige Anlage führte. Dabei lernten wir nicht nur alles über die anspruchsvolle Aufzucht der Bäume und die Herausforderungen des Wasserverbrauchs, sondern durften am Ende auch selbst testen: Frische Avocados und lokaler Ziegenkäse mit hausgemachter Mangomarmelade standen auf dem Programm – ein echtes Highlight für alle.
Nach dem Besuch der Plantage wechselten wir von der Landwirtschaft zum Handel. Wir besuchten die Genossenschaft „Trops“, hier konnten wir live miterleben, wie die Früchte gereinigt, nach Qualität sortiert und für den weltweiten Export verpackt werden.
Zum Abschluss hatten wir die Gelegenheit, im angeschlossenen Hofladen Spezialitäten und Souvenirs zu ergattern, bevor uns der Bus zurückbrachte. 
Abends erkundeten die meisten von uns noch das Nachtleben Malagas.

von Lian und Till

Tag 5:

Heute hatten die Schülerinnen und Schüler den Tag zur freien Verfügung, was viele dazu nutzten, die Erlebnisse der letzten Nacht im Schlaf aufzuarbeiten.

Tag 6:

Am Sonntag mussten wir um 8:00 Uhr los um pünktlich beim Treffpunkt in Malaga zu sein. Von dort aus ging es im Bus mit einer Reisegruppe zum Caminito del Rey.

Während der Fahrt legten wir einen Zwischenstopp bei einem Restaurant ein, bei dem es überteuerte und gar nicht mal so leckere Sandwiches gab. Herr Teschke war etwas überfordert, weil er jeden einzelnen Sandwich mit seiner Karte zahlen musste.

Vor Beginn der Wanderung erhielten wir eine kurze Einführung von unserem Guide Fernando. Dann es ging los mit der über 7 km langen Wanderung durch Schluchten und über Hängebrücken. Manche konnten die atemberaubende Aussicht genießen, während andere mit ihrer Höhenangst zu kämpfen hatten. Auf jeden Fall war es für alle ein tolles Erlebnis und zum Abschluss erhielten wir noch Diplom von unserem Guide, weil wir die Tour lebend überstanden haben.
Danach ging es erschöpft und ausgehungert wieder zurück zum Hotel, wo wir gegen 18:00 Uhr wieder ankamen.

von Milo, Paul & Lukas

Tag 7:

Heute war unser letzter Tag in Málaga. Morgens haben wir ein letztes Mal zusammen gefrühstückt, bevor es dann nach Benalmádena ging, wo eigentlich eine Delfin-Katamaranfahrt stattfinden sollte, die leider wegen des Windes abgesagt wurde. Also musste ein Alternativplan her, der daraus bestand, in die Stadt Benalmádena zu fahren, dort den Nachmittag am Strand oder in einem Restaurant zu verbringen und abends ein letztes Mal mit der Klasse essen zu gehen und anschließend Bowling zu spielen.
Wie gesagt, so getan: Wir haben den Vormittag in Benalmádena am Hafen bei purer Sonne verbracht. Ein paar aus der Klasse waren etwas Essen und ein paar etwas Trinken (natürlich alkoholfrei). Als alle gestärkt waren und wir die Stadt besichtigt hatten, sind ein paar wieder mit dem Taxi ins Hotel gefahren und ein paar Leute sind an der Küste entlang ins Hotel gelaufen, was echt schön war.
Im Hotel hatten wir dann ein paar Stunden Zeit, bevor es wieder losging, und alle waren mit Kofferpacken beschäftigt. Nach dem Packen hieß es dann noch ein letztes Mal: ab zum Supermarkt, Proviant für den Flug kaufen.
Am Abend sind wir dann alle bei Sonnenuntergang losgegangen zum Italiener. Angekommen gab es dann das letzte Mal leckeres Essen.
Aus Bowling wurde dann doch leider nichts und Herr teschke hat uns dann ausgezahlt, die 20€ wurde zum Abschluss dann im Casino noch verdoppelt. Abends waren dann alle wieder im Hotel und es wurde zu Ende gepackt. Ein erfolgreicher letzter Tag!

von Emy und Lilly