Ganztägig lernen. Gemeinschaft erleben. Individuell fördern.

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Klassenreisen

Klasse 8a: Unsere Klassenreise nach Blankenburg im Harz vom 23. - 27. April 2018
Montag
Um 9:00 Uhr fuhr unser ICE 585 vom Gleis 8 los, also haben wir uns morgens um 8:30 Uhr am Reisezentrum beim Hamburger Hauptbahnhof getroffen. Die meisten waren gespannt auf die Fahrt und freuten sich auf die Klassenreise. Erst ging es eineinhalb Stunden nach Hannover. Auf der Fahrt saßen wir alle aufgeteilt auf Zweier-Plätzen, dort haben wir z.B einen Film geschaut oder etwas gegessen, was wir uns selber mitgebracht haben. Viele hatten natürlich etwas ungesundes Leckeres mit.
Um 10:22 Uhr sind wir in Hannover angekommen. Wir mussten uns beeilen, weil der IC 2443 Richtung Dresden Hbf schon um 10.§7 Uhr losfahren sollte, jedoch hat er sich bis 10:50 Uhr Zeit gelassen und ist erst dann losgefahren.
Bis Magdeburg blieben wir in diesem Zug, dort mussten wir eine halbe Stunde warten, bis wir in den nächsten einsteigen konnten, mit dem es dann bis Blankenburg ging.
Dort wurden unsere Koffer abgeholt, doch wir mussten laufen. Zum Glück war es nicht weit, so dass wir schnell an der Jugendherberge waren. Als wir um 15:00 Uhr ankamen, durften wir unsere Zimmer beziehen. Es gab ein Mädchen-Zimmer und zwei Jungs-Zimmer; alle Zimmer besaßen ein Badezimmer mit Dusche und WC. Einige waren nicht so zufrieden mit der Zimmeraufteilung, was sich durch einen Wechsel von ein paar Mitschülern auflöste. Wir hatten eine Stunde Pause, um uns einzurichten oder uns auch frisch zu machen. 
Ab 16:00Uhr ging es denn auf eine Tour durch den Wald; dort wurde uns eine Sage über einen berühmten Stein erzählt. Die Führung ging als nächstes etwas hoch, da wir auf einen kleinen Felsberg (Teufelsmauer) klettern sollten. 


Wer wollte, konnte auch nach ganz oben und die Landschaft anschauen. Schlussendlich ging es wieder hinunter und in die Stadt. Dort hatten wir eine halbe Stunde, um z. B. etwas zu kaufen. Alle sind danach wieder zurück zu der Jugendherberge gelaufen, dort stand das Abendessen als nächstes auf dem Plan. Als alle fertig und satt waren, durften wir uns entscheiden, ob wir bis 20:00 das Gelände in Vierer-Gruppen verlassen wollen oder ob wir dort bleiben und uns anderweitig beschäftigen; z. B haben einige Fußball gespielt. Bis 22:00 durften wir dies tun, dann sollten alle oben sein und sich auf den Zimmern leise z. B. unterhalten.

Jedoch gab es immer noch ein bisschen Lärm bis ungefähr 00:00 Uhr, ab dann wurde es ruhiger. Die Nacht brach nun für alle an. Einige schliefen gut ein, andere fanden das Bett sehr ungemütlich, dies berichteten sie uns am nächsten Tag.
Den Verlauf des nächsten Tages wirst du auf einer anderen Seite erfahren ;).
(Lisa)

Dienstag
Heute sind wir mit dem Floß gefahren und waren im Kletterpark.
Das Floßbauen ist leider ausgefallen wegen des schlechten Wetters, aber dafür sind wir mit einem großen "Floß" gefahren, doch leider war es sehr windig und kalt. Es hat dennoch sehr viel Spaß gemacht.
Die Fahrt dauerte so ungefähr eine Stunde.
Danach wollten ein paar Leute noch schwimmen gehen, dies ging aber nicht, da das Wasser zu kalt war. Dadurch, dass wir den Bus verpasst haben, mussten wir ca. 45 Minuten warten, dies war aber nicht so schlimm, da wir noch Black Stories gespielt haben.


Später im Kletterpark war es auch sehr lustig. Nach einer kurzen Einweisung durften wir frei klettern, aber wir mussten beim Leichtesten Parkour anfangen und danach durften wir dann selbst entscheiden. Nachdem wir im Kletterpark gewesen waren, hatten wir noch 4 Stunden Freizeit.  Mein Fazit ist, dass die Klassenfahrt sehr viel Spaß gemacht hat und sehr gelungen ist.
(Anna-Lena)

Mittwoch
Am Morgen des dritten Tages sind wir aufgestanden, haben gefrühstückt und einige von uns haben sich für den Tag ein Lunchpaket gemacht.
Anschließend haben wir uns dann fertig angezogen und sind zum Bus gegangen, um nach Blankenburg zu fahren.
Nach einem kurzen Fußweg hatten wir vor Ort ein bisschen Freizeit, bevor die Besichtigung Blankenburgs losging. Wir waren in alten Kirchen, bei Statuen und einem Bierbrauer und haben viele wahre, aber auch erfundene Geschichten, Mythen und Legenden gehört. Danach hatten wir noch einmal eine Stunde Freizeit und fuhren dann mit dem Bus zurück in unser Naturfreundehaus „Blankenburg“, wobei dieses Mal im Bus weniger schliefen als auf der Hinfahrt am Morgen ;).


Im Naturfreundehaus durften wir uns dann erst einmal entspannen, bevor wir von Frau Suhren und Herrn Christ die Information bekamen, dass wir eine Stadtrallye machen würden. Wir wurden nach Zimmern aufgeteilt und zogen los. Die Rallye hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, und am Ende hatte sich das Jungszimmer seinen Sieg redlich verdient.

Zum Abschluss des Tages haben wir uns alle den Film „Halbe Brüder“ angesehen. Hinterher haben wir noch zusammengesessen, geredet, Chips gegessen und sind dann schließlich ins Bett gegangen.
Es war ein wunderschöner, lustiger und aufregender Tag für uns alle.
(Alexandra)

 

 

März 2017 - Seminarfahrt der Klassen 10a, b und c zur politischen Bildung nach Berlin
Die SchülerInnen sind beeindruckt und verarbeiten das Gelebte für die Schülerzeitung "Reflection"

 

Ein Ort zum Staunen - Besuch des Jüdischen Museums in Berlin
von Konstantin Himmel


Architektur:
Die besondere Architektur dieser Einrichtung erweckt bei vielen Besuchern, so auch bei mir, schnell das Interesse am Museum. Denn eine der ersten Stationen unserer Führung bestand aus einer Miniatur des Museums und der Umgebung. Dort hatten wir die Möglichkeit, das Umfeld zu betrachten: hierbei handelt es sich um Kreuzberg, einen „Szene-Kiez“ (Kiez: überschaubarer Wohnbereich, Stadtteil) mitten in der Hauptstadt sowie den zweiteiligen Gebäudekomplex aus der Vogelperspektive.   
Durch das Miniaturmodell kann man die gesamte Architektur gut überblicken und gewinnt einen besseren Eindruck von der Besonderheit des Baus, bei dem alte und moderne Baukunst verbunden wurden.
   Der Altbau, in welchem man sich beim Betreten des Museums befindet, verfügt über einen außerordentlich großen Glaskasten, in dem u.a. ein Restaurant untergebraucht ist.
   Doch zur Berühmtheit gelangte das Museum wohl eher durch den zackenförmigen Komplex, der aus Titanzink besteht und neben dem Altbau angeordnet wurde. Die zackenförmige Anordnung des Hauses, das unterirdische Tunnelsystem, welches die einzige Möglichkeit ist, um ins Gebäude zu gelangen; schiefe Wände und Böden sowie kalte Schächte aus Beton sind das Werk von Daniel Libeskind. Er ist der Architekt des sogenannten „Libeskind-Baus“. 
   Daniel Libeskind hat mit seinem Gebäude ein wahres Meisterwerk geschaffen. In die zackenförmige Anordnung kann man viel hineininterpretieren. Manche erinnert es an einen zerbrochenen Davidstern, andere an einen Blitz. Bei vielen Besuchern hinterlässt es ein Gefühl der Verunsicherung oder Desorientierung. Ich persönlich finde, dass  -angesichts des Holocausts- die Idee vom zerbrochenen Davidstern genau zutrifft. Doch zu deuten, was das Gebäude wirklich zu bedeuten hat, bleibt jedem selbst überlassen. Das ist womöglich die Magie des Kunstwerkes.

Doch nun zum Museum selbst: 
Das Museum präsentiert die deutsch-jüdische Geschichte. Die Vielfältigkeit des jüdischen Lebens wird über mehrere verschieden gestaltete Räumlichkeiten künstlerisch sowie wissenschaftlich dokumentiert. Besonderen Wert legt das Museum auf die Bildungsarbeit für Groß und Klein. Man kann, abgesehen von Workshops und Führungen, an Lesungen und Konzerten teilnehmen. Die Themen der Ausstellungen ändern sich zeitbedingt, trotzdem gibt es eine Dauerausstellung. Sie ist, laut Angaben des Museums, nicht für die Ewigkeit, doch langfristig angelegt. 

Die Dauerausstellung führt einen durch die jüdische Geschichte in Deutschland, von den Anfängen in der Spätantike bis in die Gegenwart. Man findet hier Texte, Bilder, Kunst und Alltagsgegenstände, Medien und interaktive Angebote für Besucher. Besonders beeindruckte mich dabei eine sehr alte Thora-Rolle (Heilige Schrift der Juden), die in einer Glasvitrine ausgestellt war.

Außerdem werden dem Besucher religiöse Traditionen der jüdischen Kultur näher gebracht. Unser Guide erklärte uns zum Beispiel die Speisegesetze und die Bedeutung des koscheren Essens. Die Dauerausstellung bleibt nicht unverändert und ist, trotz ihrer Beständigkeit im Museum, eine sich immer wieder neu gestaltende Einrichtung.
Im Untergeschoss des Libeskind-Baus findet man zudem Bilder und Texte, die Ausschnitte aus dem Leben und dem Schicksal der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus dokumentieren. Hier stößt man auf bewegende Schicksale, wie etwa auf das einer Gruppe heranwachsender Schüler, die an ihrem letzten Schultag in     ein Konzentrationslager deportiert wurden. - Im Untergeschoss kreuzen sich drei Achsen, die symbolisch für die unterschiedliche Entwicklung jüdischer Lebensgeschichten in Deutschland stehen: die Achse des Exils, die Achse des Holocausts und die Achse der Kontinuität, die in einer steilen Treppe mündet.
   Die Achse des Holocausts endet im Holocaust-Turm, einem isolierten Gebäude, das nur unterirdisch mit dem Libeskind-Bau verbunden ist. Tageslicht dringt ausschließlich durch einen schmalen Schlitz in den unbeheizten Betonschacht und Außengeräusche sind nur gedämpft zu hören. Der Holocaustturm löst ein Gefühl der Beklemmung aus.

Zusammenfassend kann ich behaupten, dass der Museumsbesuch eine spannende Reise in die deutsch-jüdische Geschichte und den jüdischen Glauben selbst war. Das komplette Museum ist ein Kunstwerk, Bauarten der Innen- und Außeneinrichtung, die einem zuerst seltsam vorkommen, haben immer einen Sinn und sollen auf Ereignisse der deutsch-jüdischen Geschichte aufmerksam machen. 


 





MATRIX – unser Berlin-Highlight!
von Fabian Borchert

Das wohl größte Highlight auf der Berlinfahrt war für die Schüler der zehnten Klassen der Besuch im Club „MATRIX“.
   Auf diesen Abend der Woche hatten sich die Mädels aus unserem Jahrgang seit der Ankunft in der Jugendherberge vorbereitet. Manche von ihnen kauften sich sogar noch extra neue Klamotten und überlegten stundenlang, was sie denn nur anziehen sollten.
   Am Donnerstag war es dann soweit. Einige der Mädels schminkten sich „gefühlte“ 8 Stunden lang, und die, die das nicht taten, „relaxten“ in ihren Zimmern, während die Jungen einen Saft in einer Bar zu sich nahmen. Dann ging es los. Die große Truppe machte sich fröhlich auf den Weg zur Warschauer Straße, wo unsere Schüler als letzte ankamen…!
   Nach der Verteilung der Bändchen und der Abgabe der Jacken schlenderten die meisten Jungen zur Theke, um ihr Bierchen zu genießen. Dann ging es auf die Tanzfläche und ab und zu in den „Käfig“ – „dancen“. Am Boxautomaten (das Beste im MATRIX) ging es dann auch noch mal rund. Draußen, in der Raucherecke, lernte ich ein paar Franzosen kennen, die eigentlich witzig drauf waren, doch uns nachher einfach nur noch auf die Nerven gingen. - Auf dem Rückweg waren alle leise und müde.
   Was außerdem in der Nacht im MATRIX und davor passierte, das bleibt ein Geheimnis der Schüler...!


Die traditionelle Abschlussreise nach Berlin stand in diesem Jahr unter dem Motto "Selfie-Projekt". An bekannten und weniger bekannten Orten der Hauptstadt informierten sich die SchülerInnen über die Plätze, Gebäude und Einrichtungen und schossen zum Beweis ihrer Anwesenheit gelungene Selbstporträts (so hieß das Selfie früher).

Bundeskanzleramt:
Nina, Saphira, Tom (10 c)


Bundeskanzleram in 10557 Berlin Tiergarten, Willy-Brand-Straße, erbaut 1997 bis 2001; Höhe 36m
Das Bundeskanzleramt ist ein Gebäude in Berlin und Sitz der gleichnamigen deutschen Bundesbehörde. Im Rahmen des Umzuges der deutschen Bundesregierung von Bonn nach Berlin zog das Amt in den von den Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank geplanten Neubau. Das Gebäude ist Teil der „Band des Bundes“ genannten Baugruppe im Spreeboden.
Die Baukosten betrugen 465 Mio. DM, das entspricht 293.633.000 €.

Neue Synagoge:
Yannik, Nova, Jojo, Leon, Maxi (10b)


Die neue Synagoge an der Oranienburger Straße im Ostteil Mitte von Berlin ist eines der wichtigsten Denkmäler. Sie wurde 1886 eingeweiht. Architekten waren Eduard Knoblauch und Friedrich August Stüler. Sie wurde 100 Jahre später, am 9. November 1938 in der Kristallnacht, von den Nazis in Brand gesteckt. Außerdem wurde sie im II. Weltkrieg durch Bombenangriffe zerstört. Hitler wollte außerdem die Synagoge nicht abreißen lassen oder ähnliches, weil dort zu viele Schätze waren und er sie irgendwann zum Eigenbedarf nutzen wollte.

Kongresshalle und Volksbühne Berlin:
Vivi, Melis, Georgina, Johanna, Alicia, Christopher (10 b)


Die Kongresshalle befindet sich im Berliner Tiergarten und wurde 1956 bis 1957 gebaut. Die Halle musste 1987 wieder neu aufgebaut werden, da sie eingestürzt war, auf Grund von Baumängeln. Seit 1989 ist sie Sitz der Organisation „Haus der Kulturen der Welt“. Am 21.08.2007 wurde sie zum dritten Mal eröffnet. Wegen ihres muschelartigen Aussehens wird sie auch als „schwangere Auster“ bezeichnet.

Die Volksbühne Berlin entstand während einer Gründungsversammlung des Vereins „Freie Volksbühne". Im Jahre 1892 entstand die neue „Freie Volksbühne", die sich 1902 ebenfalls ein eigenes Gebäude baute. Das Theater befindet sich am Rosa-Luxemburg-Platz. Es wurde zwar vor dem ersten Weltkrieg als gemeinsames Haus der „Freien Volksbühne" und der „Neuen Freien Volksbühne" erbaut, hatte jedoch nur bis zum 17.05.1933 Bestand. Ab 1947 wurde das Haus als „Volksbühne" unter Hoheit des FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) bespielt. Frank Castrof übernahm es nach dem Mauerfall. Nach schweren Kriegszerstörungen begann der Wiederaufbau des Hauses. Flachdächer wurden anstelle der Kupferhaube errichtet, denn somit erhielt das Bühnenhaus einen geraden Abschluss durch die Begradigung.

East Side Gallery Berlin:
Naruechit, Laurenz, Toby S., Moritz (10b)


Wir waren gestern beim Denkmal ,,East Side Gallery`` in Berlin. Sie befindet sich auf dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer in der Mühlenstraße zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke entlang der Spree. Wir fanden die Bilder sehr schön und haben sie uns lang angeschaut. Es war ein tolles Erlebnis!

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche:
Bruno, Tammo, Daniel, Alex (10b)


Die ursprüngliche Kirche wurde zu Ehren Wilhelms l erweitert. Der Bau wurde 1895 eingeweiht. Das Gebäude wurde im 2.Weltkrieg schwer beschädigt, zuerst wurden seine Glocken für Rüstungsgüter eingeschmolzen, ein halbes Jahr später brannte sie aus. Die Siegermächte ließen die Ruine lange verfallen. Die heutige Kirche wurde ab 1957 geplant und bis 1961 fertiggestellt, die Ruine blieb als Mahnmal äußerlich unverändert bestehen.

 

Die Museumsinsel, das Kunsthaus Tacheles, das Künstlerhaus und die Volksbühne:
Carla, Celine, Jülide, Joel, Caner (10d)


Die Museumslandschaft ist das Zentrum Berlins und ein weltweites Wahrzeichen des 17. Jahrhunderts.
Im Laufe der letzten 100 Jahre sind die 5 Museen zum Kulturerbe Berlins geworden, die Touristenattraktion wird jährlich von mehr als 3 Millionen Menschen besichtigt. Das Wahrzeichen steht für Bildung und Wissenschaft, eine Schatzkammer der Allgemeinheit und der Französischen Revolution. Drei frisch sanierte Museen dürfen wir heute besichtigen, die anderen beiden darf man sich heute leider nur von draußen anschauen. Faszination der Architektur, genau dafür steht die Museumsinsel.

Das Kunsthaus Tacheles

Das Tacheles war das Zuhause einer alternativen Kunst- und Kulturszene im Ortsteil Berlin Mitte. Im Jahre 1913 wurde für das Kunsthaus einen neuen Standort in Marzahn gefunden.
Das Gebäude wurde unter der Leitung des kaiserlichen Baurates Franz Ahrens 1907 bis 1908 in 15 Monaten errichtet und 1909 als Kaufhaus mit dem Namen Friedrichstraßenpassage eröffnet. Der Gebäudekomplex erstreckte sich damals von der Friedrichstraße bis zur Oranienburger Strasse.
Architektonisch kann das Haus der frühen Moderne zugeordnet werden und enthält klassische und gotische Einflüsse.  Die Läden im Haus waren voneinander nicht getrennt, sondern gingen ineinander über.
Im Laufe der Geschichte wechselte das Haus seine Besitzer. Politische Ereignisse hinterließen auch ihre Spuren darin. Im ersten Weltkrieg wurde das Haus zwangsversteigert. Anfang der 1930er Jahre wurde das Haus zunehmend von NSDAP-Mitgliedern und dem Zentralbodenamt der SS genutzt. 1943 sollten französische Kriegsgefangene im Dachgeschoss untergebracht werden, daher wurden Dachoberlichter geschlossen und die entsprechenden Dachreiter entfernt. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt das Gebäude starke Schäden und der zweite Tiefkeller wurde geflutet und steht noch heute unter Wasser.
Das Haus wurde 1948 vom Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) übernommen, verwitterte im Laufe der Jahre in der DDR-Zeit und wurde schrittweise abgerissen. Im Februar 1990 besetzten rund 50 Künstler der Künstlerinitiative Tacheles das wertvolle Gebäude und retteten es.
Das Haus blühte auf und verwandelte sich in ein Kunsthaus und belebte die Oranienburger Straße. Doch Immobilienhändler sahen in Berlin Mitte eine Goldgrube für ihre Baupläne.
Das Kunsthaus Tacheles wurde am Morgen des 4. September 2012 um 7 Uhr endgültig geräumt und zwangsversteigert. Einige Künstler und Programmierer haben eine interaktive Tacheles-3D-Online-Galerie erstellt, um neue Räumlichkeiten für die Künstler zu erschaffen, und das Tacheles so digital weiterleben zu lassen.
Ein Teil der Künstler ist inzwischen nach Berlin-Marzahn auf das Gelände des ehemaligen Magerviehhofs gezogen. Künstler aus Frankreich, Italien, Indien und Lateinamerika haben Ställe und Baracken zu Ateliers umgebaut.


Das heutige "Bethanien" Künstlerhaus in Berlin Kreuzberg diente 1847 als ein sogenanntes Diakonissen-Krankenhaus. Das damalige Krankenhaus wurde zwischen 1845 und 1847 errichtet. Früher wurden dort viele Menschen zu Apothekern, Ärzten und Kranken-Helfern ausgebildet. 1973 beschloss der Senat in Berlin ein Künstlerhaus aus dem Krankenhaus zu machen. Auf dem heutigen Gelände findet man rund um 25 kulturelle und soziale Einrichtungen, dazu gehören Druckwerkstätten von bildenden Künstlern, Aufstellungsräume vom Kulturamt "Friedrichshain Kreuzberg" und eine Musikschule.


Die Volksbühne in der Mitte Berlins gibt es seid 1914. Nach dem Mauerfall wurde sie von Frank Castorf übernommen. Sie entstand 1890 während einer Gründungsversammlung des Vereins freie Volksbühne. Im Jahr 1892 teilte sich die neue freie Volksbühne ab, die durch einen starken Zuwachs ab 1902 genug Mittel erhielt, sich ein eigenes Gebäude zu bauen. Durch Spenden der Mitglieder konnte eine Summe aufgebracht werden, um mit dem Bau des Theaters anzufangen. Als erstes Theater Berlins präsentierte es sich sehr modern und war etwa groß genüg für 2000 Personen. Die Eröffnung folgte am 30 Dezember 1914.
 

Carillon, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und Kunsthaus Tacheles:
Neil, Ole, Bendix, Lenti und Abdu (10c)


Das Carillon ist ein spielbares Glockenspiel, welches im Berliner Ortsteil Tiergarten steht. Es wurde 1987 zum 750. Geburtstag von Berlin von der Daimler-Benz AG unter Edzard Reuter gestiftet. Es steht in der Nähe der Kulturen der Welt. Der Turm ist 42 Meter hoch und besteht aus schwarzem Granit. Mit dem Turmglockenspiel sollte an die historischen Carillons in der Potsdamer Garnisonkirche und in der Parochialkirche gedacht werden, welche im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden.

Das Gebäude der Volksbühne steht seit 1914, der Erbauer war Oskar Kaufmann. Das Theater hat das Motto „Die Kunst dem Volke“, was heißen soll, dass es erschwinglich für Arbeiter sein sollte und politische „anspruchsvolle und experimentelle Stücke im Programm“ sein sollten. In den 70er Jahren wurde es dadurch bekannt, dass es „neue ästhetische Bezüge zu Brechts epischem Theater in den Stücken“ verwendete. Die Arbeiten an der Volksbühne setzen regelmäßig Trends, was das experimentelle Theater angeht.

Das Kunsthaus Tacheles war von 1990 bis 2012 ein Kunst- und Veranstaltungszentrum in der Oranienburger Straße im Berliner Stadtviertel Mitte. Das Gebäude wurde vor dem Abriss gerettet. Es wurde 1907/08 innerhalb von 15 Monaten errichtet. Der Auftraggeber war Franz Ahrens und 1909 wurde es unter dem Namen Friedrichstraßenpassage eröffnet. Diese Einkaufsmeile war nach der Kaiserpassage die zweitgrößte Einkaufspassage Berlins. Die Baukosten betrugen sieben Millionen Mark. Es besteht aus Stahlbeton und gehört zu den ersten Gebäuden, deren Kuppel ebenfalls aus diesem Material errichtet wurde.

East-Side-Gallery:
Marlen, Line, Kolja, Claudius, Niclas (10d)


Die East-Side-Gallery ist die längste Open-Air-Galerie weltweit. Sie entstand 1990 nach der Wiedervereinigung. Auf einer Länge von 1,3 Kilometern bemalten 118 Künstler aus aller Welt die Hinterlandmauer entlang der Mühlenstraße zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof.

Checkpoint Charlie, Alexanderplatz, Bahnhof Friedrichstraße, Tränenpalast und East Side Gallery:
Freddie, India, Stella, Luna, Pia (10c)


Die originalen Schlagbäume und Wachtürme des einstigen militärischen Kontrollpunkts wurden längst durch Nachbauten ersetzt.
Neben der Glienicker Brücke war der Checkpoint Charlie der bekannteste Grenzübergang. Der Übergang durfte nur von Ausländern und Mitarbeitern der BDR in der DDR sowie von DDR-Funktionären benutzt werden. Fluchten endeten oft tödlich.

Der Alexanderplatz ist, wie der Name schon sagt, ein fast dreieckiger Platz im Ortsteil Berlin-Mitte, um genau  zu sein: in der Königsstadt. Dieser ist bekannt als bedeutender Verkehrsknotenpunkt, da am Bahnhof Alexanderplatz Regionalzüge und u. a auch Stadtverkehrsmittel wie S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Buslinien abfahren. Die vielen modernen Einkaufsläden, Cafés und Gebäude locken am Tag mehr als 300.000 Menschen an und er ist deshalb der meist besuchte Ort in Berlin.

Der Bahnhof Friedrichstraße wurde am 7. Februar 1882 eröffnet. Die Trennung Berlins zeigt auch bald Auswirkungen auf den Bahnhof Friedrichstraße. 1953 wurde der Bahnhof umfunktioniert, damit gab es insgesamt vier Gleise zwischen dem Ostsektor und dem britischen Sektor. Doch damit begann auch die illegale Ausreise, denn es war nur eine Station in den Westen, die man schon für 20 Pfennig antreten konnte.
Doch am 13. August 1961 folgte eine komplette Abtrennung durch die Mauer. Nach der Wende wurde von August 1991 bis Februar 1992 der komplette Nord-Süd-Tunnel saniert. Später, im Jahre 1997, wurden dann auch die gesamte Empfangshalle und die Bahnsteige renoviert. Die Deutsch Bahn investierte 220 Millionen Mark. Auf der 5200 Quadratmeter großen Fläche entstanden so 50 neue Geschäfte, die bis heute noch genutzt werden.

Der Name Tränenpalast ist die Umgangssprachliche Bezeichnung im Berliner Volksmund für die ehemalige Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße in der Zeit zwischen 1961 und 1989 in der geteilten Stadt Berlin. Der Tränenpalast liegt innerhalb der ehemaligen Osthälfte Berlins im historischen Stadtviertel Dorotheenstadt des Ortsteils Mitte. Die Bezeichnung Tränenpalast leitet sich davon ab, dass in dem besagten Zeitraum die meisten DDR-Bürger keine Reisefreiheit hatten und nicht nach West-Berlin reisen konnten und dort ihre westlichen Besucher unter Tränen verabschieden mussten, daher der Name.

Die East Side Gallery in der Berliner Friedrichstraße ist die längste dauerhafte Open Air Gallery der Welt. Es ist das längste erhaltene Stück der Berliner Mauer zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke. 1990 nach der Öffnung der 1316 Meter langen Mauer wurde sie von insgesamt 118 Künstlern aus 21 Ländern bemalt. Die Künstler kommentierten so das damalige Ost Berlin. Durch städtebauliche Maßnahmen ist sie somit nicht genau auf der Grenze wo sie einmal war sondern auf der so genannten Hinterlandmauer. Heutzutage ist sie nicht mehr komplett original, sondern durch Kopien aus dem Jahr 2009 ersetzt.

Flughafen Tempelhof, Synagoge an der Oranienburger Straße, Gasometer und Bundesministerium der Finanzen:
Jan, Helen, Kim, Louisa, Justus und Mehmet (10d)


Der Flughafen Tempelhof ist ein seit 2008 stillgelegter Flughafen, der seit 2010 als Parkanlage genutzt wird und zwar unter dem Namen Tempelhofer Freiheit oder Tempelhofer Feld. Er ist einer der ältesten Verkehrsflughäfen. Er wurde 1923 eröffnet und im 2. Weltkrieg von Hitler genutzt. Nach dem Krieg wurde auf dem Tempelhofer Flughafen der massive Verkehr der Berliner Luftbrücke abgewickelt. Er wurde später wieder als normaler Verkehrsflughafen genutzt. Mein Eindruck vom Tempelhofer Flughafen: Interessant! Und sehr schön. Die Architektur des Gebäudes ist ebenfalls sehr interessant.
Die Synagoge an der Oranienburger Straße in der Spandauer Vorstadt im Ortsteil Mitte von Berlin ist ein Gebäude von herausragender Bedeutung für die jüdische Bevölkerung der Stadt und ein wichtiges Baudenkmal. Sie wurde 1866 eingeweiht. Der noch vorhandene Teil des Bauwerks steht unter Denkmalschutz. Die Architekten waren Eduard Knoblauch und Friedrich August Stüler. Wir finden das unglaublich, dass die Synagoge sich so lange gehalten hat und immer noch steht nach so vielen Jahren. Was wir schön finden, ist, dass die Betreiber dort ein Museum hineingebaut haben, um den Menschen zu zeigen, was eigentlich mit der Synagoge passiert ist. Was wir schade finden, ist, dass die Allierten das Hauptgebäude zerstört haben, so dass nur noch die Synagoge selbst zu sehen ist.
Das Gasometer ist ein früher industriell genutzter und 1995 außer Betrieb genommener Niedrigdruckgasbehälter auf dem ehemaligem GASAG Gelände im Berliner Ostteil Schöneberg. Das seit 1994 denkmalgeschützte und knapp 80 Meter hohe Industriegebäude gilt als Landmarke und als markantes Wahrzeichen Schönebergs. Ich persönlich finde dass das Gasometer zwar interessant ist, aber nicht in das Bild dieser Gegend passt, eine etwas ländlich wirkende Umgebung, die sich ein paar hundert Meter um dieses Denkmal erstreckt. Dennoch finde ich es gut, dass man dieses außer Betrieb genommene Denkmal mit einer Führung besichtigen kann.
Das Bundesministerium der Finanzen ist eine der obersten Bundesbehörden und wurde 1880 gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin in der Wilhelmstraße 97. Ein weiterer Sitz befindet sich in Bonn. Wolfgang Schäuble, der Bundesminister für Finanzen, hat die Leitung. Früher wurde das Gebäude als Reichsluftfahrtministerium genutzt, später als 'Haus der Ministerien' der Deutschen Demokratischen Republik. Das Gebäude wird auch als Detlev-Rohwedder-Haus bezeichnet.

Kontrollratsgebäude, Bundeskanzleramt und Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche:
Sophie, Milena, Elif, Dao (10d)


Das frühere Kontrollratsgebäude, welches im ehemaligen amerikanischen Sektor von West-Berlin steht, wurde damals von den vier Großmächten als Haupttreffpunkt benutzt, wo die Außenministerkonferenzen stattfanden. Durch Konferenzbeschluss wurde am 03.06.1972 das Vier-Mächte-Schlussprotokoll von den Außenministern zum vierseitigen Abkommen über West Berlin  unterzeichnet. Der Vertrag bestätigte den Sonderstatus von Berlin und regelte die Vertretung der West-Berliner Interessen durch die Bundesrepublik.

Das Bundeskanzleramt wurde in den Jahren 1997-2001 gebaut. Es ist 36 m hoch. Das Bundeskanzleramt steht nicht unweit von dem Reichstag. Das Gebäude wurde von den Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank entwickelt. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder konnte das Gebäude als Erster beziehen. Das Bundeskanzleramt ist das größte Regierungsquartier der Welt. Das Bundeskanzleramt ist die zentrale Schaltstelle innerhalb der Regierung.

Der Grundstein der Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche wurde am 22.März 1891 gelegt. Sie steht im Berliner Ostteil Charlottenburg, zwischen dem Breitscheidplatz und dem Kurfürstenplatz. Die Kirche wurde ursprünglich durch ein Programm der Evangelischen Kirche erbaut. Auf Anregung Kaiser Wilhelm II. wurde die Facette der Gedenkstätte zu Ehren Wilhelm I. erweitert. Durch Luftangriffe der Alliierten wurde die Kirche stark beschädigt und geriet in Brand. In der Nacht auf den 23. November 1943 kam es zum Zusammenbruch des Dachstuhls und zum Abknicken der Spitze des Hauptturms.

Berlin-Tempelhof, Schwerbelastungskörper:
Tessa, Angelo, Niels, Vincent, Eske (10c)


Der Flughafen heißt Berlin-Tempelhof und war vom 08. Oktober 1923 bis zum 30. Oktober 2008 in Betrieb. In der Mitte der 30er Jahre fand eine massive Rekonstruktion durch die Nazis statt. Es war das "Centre of Berlins Airlift" von 1948 - 1949. 1909 startete das erste Flugzeug von Berlin-Tempelhof. Dieses massive Gebäude überstand den zweiten Weltkrieg und schützt vor diversen Unwettern etc. Der Flughafen war einst außerdem eines der 20 größten Gebäude der Welt. Ein besonderes Merkmal ist das Dach, es ist ein Flachdach und deswegen schützt es auch so gut. Er ist einer von drei vor dem zweiten Weltkrieg gebauten Flughäfen.

Hier stehen wir vor dem Schwerbelastungskörper. Dieser wird auch "Bauwerk T" genannt und ist für die Simulation des Druckes, den ein geplanter Triumphbogen auf den Untergrund ausüben würde, gebaut worden. Es war unklar, ob Berlin diesem großen Druck (12.650 Tonnen) standhalten würde. Hiermit sollte es geprüft werden. In diesem "Beton-Block" sind Messgeräte aufgestellt, die mögliche Bewegungen genau analysieren. 1939 waren die Planungen hierfür abgeschlossen und 1941 war das Bauwerk errichtet.

 

 

Unsere Klassenreise nach Bad Kleinen

Wir, die Klasse 7, waren am Schweriner See in Ulis Kinderland. Mit der Bahn fuhren wir nach Bad Kleinen und blieben dort vier Tage. Wir waren auf vielen Ausflügen und haben auch viele tolle Sachen gemacht.
    

Unsere Zimmer waren sehr einfach eingerichtet, aber man brauchte sich da ja auch nicht viel aufzuhalten; wir mussten dort nur schlafen und waren sonst meistens unterwegs. Am Dienstag kamen wir an, wurden dort sehr nett begrüßt, lebten uns erst einmal ein und aßen dann. Ich fand das Essen nicht so toll, aber man konnte es essen. Danach haben wir nicht mehr so viel gemacht und gingen bald schlafen.
  
Der nächste Tag, Mittwoch, war sehr anstrengend. Erst einmal gingen wir zum Frühstück, danach fuhren wir zum Schweriner Schloss, das wir uns anschauten. Wir sind sehr schnell hindurch gegangen und waren bald wieder draußen und durften in die Stadt. Ein Mädchen aus meiner Klasse hatte Bauchschmerzen, aber die gingen bald wieder weg, als wir am Schweriner Hafensteg waren. Wir machten eine kleine Bootstour, die war auch sehr schön. Als wir wieder in der Jugendherberge angekommen waren, gab es schon Abendessen und wir gingen bald schlafen.
Am Donnerstag waren wir in einem Museum, dem phanTECHNIKUM. Danach durften wir wieder in die Stadt, das war echt toll, wir hatten wirklich viel Freizeit. Als wir wieder in der Jugendherberge waren, konnten wir erst machen, was wir wollten, dann schrieben wir unseren Reisebericht. Danach gingen wir zum Essen und so ging auch dieser Tag schnell vorbei.
Am Freitag reisten wir ab; alle freuten sich auf die Eltern und das Essen zuhause. Die Klassenfahrt ging sehr schnell vorbei, eigentlich war es hier gar nicht so schlimm, aber man freut sich doch, wieder daheim zu sein. Wir hatten auch sehr, sehr schönes Wetter und Frau M. und Frau B. waren sehr nett. Sie haben uns genug Freizeit gegeben. Im Großen und Ganzen war die Klassenfahrt gut, auch wenn mir das Essen nicht schmeckte.

Liebe Grüße
eure Carolin D.

WEITERE BILDER FINDEN SIE HIER.

 

Skireise der Klassen 9a und 9b - Februar 2015

„Viel Glück“ oder doch eher „Hals- und Beinbruch“ 
In einer Erörterung setzen sich die SchülerInnen der 9a und 9b mit dem Für und Wider einer Skireise auseinander:

Jedes Jahr wird an unserer Schule mindestens eine Klassenreise gemacht. Wieder steht man vor der Frage: „Wohin soll’s gehen?“ Soll man in warme Gegenden fahren oder doch in die Kälte? Eine Skireise klingt vielversprechend. Was bringt solche eine Klassenreise so mit sich?

Durch eine Klassenreise festigt und verbessert sich die Klassengemeinschaft sehr. Viele kommen anschließend besser miteinander aus. Das macht sich auch später im Unterricht wieder bemerkbar.

Einige Kinder lernen durch die Skireise eine neue Sportart kennen. Sie betätigen sich sportlich intensiver als sonst und kommen außerdem einmal heraus aus der großen, grauen Stadt. Man sieht die Berge, die schönen Schneelandschaften und atmet gute Bergluft ein. Durch die lange Zeit an der frischen Luft ist man abends eher müde und ausgepowert.

Skilauf an sich ist eine sehr schöne Sportart, doch wie bei jedem Sport gibt es auch hier gefährliche und teure Seiten. Der Skisport an sich ist nicht allzu teuer, aber Unterbringung und die Ausrüstung vom Skiverleih kosten viel Geld. Und obwohl wir auf eine Privatschule gehen, kann sich das nicht jeder ‚einfach mal so‘ leisten. Es liegt aber nicht nur am Geld, eine Klassenreise ist auch abhängig von Jahreszeit und Wetter. Für eine Skireise bieten sich natürlich der Januar oder Februar an. Allerdings ist es ungünstig, wenn das Wetter nicht mitspielt und man auf der Piste nur schlecht oder gar nicht mehr sieht und deswegen nur eingeschränkt fahren kann. Es kann auch richtig unangenehm kalt sein, so dass man nur noch zurück ins Hotel möchte. Ob wegen schlechter Sicht oder aus Unsicherheit: wenn man stürzt, kann man sich ernsthaft versetzen, sich Knochenbrüche oder Schürfwunden zuziehen. Also ist immer Vorsicht geboten.

Im Hotel und in der Freizeit dort sollte es genügend Beschäftigungs- und Rückzugsmöglichkeiten geben. Wenn alle nur aufeinander hocken, kann das zu Stress und schlechter Stimmung führen, sowohl bei den Lehrern als auch bei den Schülern. Besonders die lange Busanreise zerrt an den Nerven aller Beteiligten.

Wie man schon merkt, hat so eine Skireise Vorteile, aber auch Nachteile, gegen die man meist nichts machen kann. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass solch eine Klassenreise etwas Schönes und Besonderes ist. Man kommt heraus aus der Stadt, sieht neue Orte und Menschen. Die frische Luft tut allen gut und ich finde, alle wirken ein bisschen zufriedener. Was mich stört, ist gar nicht die Kälte, sondern dass man so viel dafür bezahlen muss. Wie schon erwähnt, können sich nicht alle Eltern so etwas ‚mal so eben‘ leisten.

Auf der letzten Skireise fand ich sehr gut, dass wir unsere Handys mitnehmen und auch über Nacht behalten durften, dass wir ein eigenes Fernsehgerät hatten und benutzen durften und dass zu jedem Zimmer ein eigenes Bad gehörte. So hatten wir genügend Privatsphäre und sind uns nicht gegenseitig auf die Nerven gegangen. Der Tag auf der Piste und auch im Hotel war gut geregelt und selbst die Busfahrt war in Ordnung. Ich würde wieder eine Skireise mit den neunten Klassen durchführen lassen.
(Joelle Köhler, 9a)

Nachdem wir von der Klassenreise zurückgekommen waren, gab es verschiedene Meinungen darüber. Einige Eltern hatten sich sicher im Voraus schon Gedanken dazu gemacht, ob und welche Risiken es gab. Mit den folgenden Beispielen möchte ich viele der verschiedenen Ansichten stützen, aber auch meine eigene Meinung vertreten.

Es gibt besonders bei Skifahrten mit ungefähr 40 Schülern gewisse Risiken. Einige der Schüler waren schon erfahren; sie durften auch allein fahren. Doch auch fortgeschrittene Skifahrer können sich schnell verletzen, denn sie werden leicht übermütig und stürzen dann. Zum Beispiel gab es auf der österreichischen Seite unseres Skigebietes Rampen und Vieles, was besonderen Spaß bringt. Dort kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Auch viele Anfänger waren dabei, die nach dem ersten Skitag nie wieder fahren wollten. Sie hatten durch das häufige Hinfallen den Mut und den Spaß verloren. Ein Junge aus meiner Klasse lief nach den ersten drei Stunden Skifahren den Berges hinunter, setzte sich dort auf eine Bank und wartete den Rest des Tages.

Wegen der großen Entfernung haben auch viele Eltern Angst, ihre Kinder gehen zu lassen. Am Abreisemorgen machten sie sich viele Gedanken und Sorgen, und das zum Teil mit Grund. Denn auch wir Anfänger überschätzten uns oft sehr. Ein Junge aus meinem Skikurs fiel am letzten Tag so schwer hin, dass er ins Krankenhaus gebracht wurde.

Natürlich gab es auch schöne Seiten am Skifahren. Für die Anfänger war es das erste Mal auf Ski, für einige aber vielleicht auch das letzte Mal. Für sie war diese Skireise eine schöne Erfahrung, denn nicht viele Eltern können sich frei nehmen, um in den Skiurlaub zu fahren. Meine Eltern können das zum Beispiel nicht.  

Durch eine Klassenfahrt wächst die Gemeinschaft zusammen. So war es auch bei uns, sogar mit unserer Parallelklasse! Die Schüler verbringen den ganzen Tag miteinander und bewältigen den Alltag zusammen. Vorher hatten wir nicht allzu viel zusammen unternommen. Nun ist es anders und wir sind als eine Klasse zusammengewachsen.

Man lernt auch, dass man auf einer Skifahrt Verantwortung tragen muss. Eine Schülerin aus meiner Parallelklasse brach sich den Arm und wir wollten uns alle so gut wie möglich um sie kümmern. Wir machten uns große Sorgen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, den mein Mitschüler gerufen hatte.

Ich finde, dass Spaß eine große Rolle spielt, und den hatten wir. Ich denke auch, dass es gut war, aus dem Schulalltag herauszukommen. So konnten wir uns alle privat kennenlernen. Dadurch ist unsere ganze Klasse zusammengewachsen.
(Mathilda Görne, 9b)

Durch die Skireise habe ich das Skifahren ausprobieren und lernen können und viele Tipps und Tricks und dadurch eine neue Erfahrung mitgenommen. Ich würde immer wieder eine Skireise mitmachen, denn wenn man erst einmal Ski fahren kann, bringt es viel Spaß. Die Parallelklasse konnte ich besser kennenlernen und unsere Klassen verstehen sich besser. Die Schüler waren untereinander sehr hilfsbereit. Insgesamt war es eine gute Entscheidung, diese Skireise zu unternehmen. Aber man sollte immer vorsichtig sein und vor dem Sport Respekt haben, da man sich schwer verletzen kann, und man sollte seine eigenen Fähigkeiten nicht überschätzen.
(Celia Ebers, 9b)

 

Klassenreise des 9. Jahrgangs – von Fanny Rudolphs (9a)

Vom 10.2. bis 14.02. 2014 fand die Klassenreise des gesamten neunten Jahrgangs unserer Schule statt. Es ging nach Inzell zum Skilaufen. Inzell liegt im Süden Oberbayerns und gehört zum Landkreis Traunstein, an der unmittelbaren Grenze zu Österreich. Am Montagmorgen ging es los – die Schüler und Lehrer trafen sich um 7 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof. Während der Zugfahrt hatten wir acht Stunden Zeit, Karten zu spielen, Musik zu hören und uns zu unterhalten.

Wir Schüler wurden in gut ausgestatteten Ferienhäusern untergebracht, jeweils sechs Schüler in einem Haus. Die Lehrer waren in anderen Häusern untergebracht.

Da wir schon früh auf die Piste wollten, mussten wir morgens immer früh aufstehen, denn Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt: Profis, Amateure und Anfänger. Die Profis durften sich selbst aussuchen, auf welcher Piste sie fahren wollten. Die Amateure durften auf den etwas anspruchsvolleren Pisten fahren, doch ein paar Lehrer waren immer zur Aufsicht dabei. Die Anfänger bekamen zunächst eine Einführung ins Skilaufen durch die Lehrer und durften ebenfalls schon am ersten Tag in kleinen Gruppen und unter Aufsicht der Lehrer ihre ersten eigenen Pisten fahren.

Wir waren jeden Tag sechs bis sieben Stunden auf der Piste. Zwischendurch machten wir jedoch mehrere Pausen, in denen wir etwas essen und trinken konnten. Gegen 17 Uhr kam dann der Bus, der uns wieder zurück zu den Ferienhäusern brachte. Nach dem Abendessen hatten wir bis 22.30 Uhr Freizeit. In manchen Häusern wurde nochmal gekocht, andere sahen fern oder trafen sich mit anderen Schülern in deren Häusern.

Am Freitag ging es dann leider schon wieder zurück nach Hause.

Alles in allem hatte ich den Eindruck, dass es eine super Klassenreise war, die den Klassenzusammenhalt innerhalb der einzelnen Klassen, aber auch die Freundschaften zwischen den Klassen noch mehr stärkten konnte.

Bericht der Skiklassenfahrt der 9. Klassen vom 05. bis 12. Februar 2012

Am 05. Februar 2012 sind wir morgens um 6.00 Uhr los gefahren in Richtung Oberbayern und zwar in den Ort Inzell. Die Busfahrt dauerte 13 Stunden, von der Zeit her hätten wir auch früher ankommen können, aber unsere Busfahrer mussten auch Pausen machen. Als wir dann ankamen, haben wir uns Skischuhe oder Snowboard-Boots ausgeliehen und sind anschließend in unsere Hütten gegangen und haben alles ausgepackt.

Dann waren wir die nächsten Tage auf der Piste und sind Ski oder Snowboard gefahren. Das hat großen Spaß gemacht. Unser Skigebiet war die Winkelmoosalm. Es war dort sehr schön und man konnte da auch sehr gut Snowboard fahren. Jeden Tag waren wir dort von 10.30 Uhr bis 15.00 Uhr und dazwischen haben wir uns um 13.00 Uhr getroffen und zusammen Mittag gegessen. Danach sind wir dann bis 15.00 Uhr noch auf der Piste gewesen. Wir hatten – glaube ich zumindestens – alle viel Spaß.

Die Rückfahrt war dann auch noch sehr gut. Wir haben auf der Rückfahrt noch zwei Filme geguckt, die mir auch sehr gut gefallen haben.

(von Jan-Philipp Rübcke – Klasse 9b)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Klassenreise Berlin der Klassen 10a und 10c (07. – 11.05.2012)

Montag
09:00 Uhr Abfahrt
14:00 Uhr Kreuzberg Museum mit Führung
15:00 Uhr Führung durch Kreuzberg
16:30 Uhr Besuch der Merkez Moschee
17:00 Uhr Restaurant Mercan
Dienstag
06:45 Uhr Frühstück
08:00 Uhr Berliner Unterwelten
10:00 Uhr Gedenkstätte Bernauer Straße
11:30 Uhr Stadtrundfahrt
13:00 Uhr Holocaustmahnmal und Brandenburger Tor
17:00 Uhr Besuch des Bundesrates
20:00 Uhr Abendessen im Hostel
Mittwoch
09:00 Uhr Frühstück
12:00 Uhr Führung durch die Gedenkstätte Sachsenhausen
20:00 Uhr D-Light-Party
Donnerstag
07:30 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Story of Berlin
16:00 Uhr Jüdisches Museum
20:00 Uhr Abendessen
Freitag
08:00 Uhr Frühstück
11:00 Uhr Plenarsitzung des Deutschen Bundestages
12:00 Uhr Kuppelbesuch
15:00 Uhr Rückfahrt

Montag
Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin! Gut gelaunt und voller Vorfreude fuhren wir gegen 9:00 Uhr los und kamen nach einer gut vierstündigen Busfahrt in Berlin Kreuzberg an. Viel Zeit das Hostel zu begutachten blieb allerdings nicht, da bereits um 14:00 Uhr der erste Programmpunkt auf uns wartete. So wurden also nur schnell die Koffer untergebracht und schon ging es los Richtung Kreuzbergmuseum. Dort erwarteten uns bereits zwei sehr nette Damen, die, selbst in Kreuzberg aufgewachsen, uns fachkundig sowohl durch das Museum als auch durch den multikulturellen und lebendigen Stadtteil führten. Das absolute Highlight dieses Tages war der Besuch der Merkez Moschee, bevor es zum Abendessen in ein türkisches Restaurant ging. Gut gestärkt traten wir den Rückweg an, um nun endlich die Zimmer zu beziehen und die Koffer auszupacken.

Dienstag
Heute ging es wirklich früh los. Nach dem Frühstück trafen wir uns bereits um 8:00 Uhr mit drei Mitarbeitern des Berliner Unterwelten e.V., die uns zwei Stunden von verschiedenen Berliner Fluchttunnel, Geisterbahnhöfen und den scheinbar perfekten Sicherungsanlagen gegen sogenannte Grenzverletzer erzählten. Da die gesamte Führung unterirdisch stattfand, hinter uns regelmäßig Schachttüren verschlossen wurden und die gesamte Anlage mit beeindruckenden Bildern, Nachbauten und teilweise sogar original Abwehranlagen (wie z.B. der eisernen Matratze) ausgestattet ist, hatte der ein oder andere von uns schon ein flaues Gefühl in der Magengrube. Zum Schluss ging es per U-Bahn-Shuttle zur Bernauer Straße, einem der Brennpunkte des Mauer-, aber auch des Fluchttunnelbaus. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das uns einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen vermittelte. Anhand der weiteren Reste und Spuren der Grenzsperren sowie der dramatischen Ereignisse an diesem Ort konnten wir exemplarisch die Geschichte der Teilung nachvollziehen.

Um wieder in das Hier und Jetzt zu gelangen, fuhren wir zurück zum Alexanderplatz, von dem aus wir mit unserer Stadtrundfahrt begannen. Nachdem vor dem Brandenburger Tor die obligatorischen Klassenfotos gemacht waren, hatten wir ein bisschen Freizeit, bevor es zum Abschluss des Tages noch in den Deutschen Bundesrat ging. Dort bekamen wir erst einmal ein wenig Nachhilfe in Kunstgeschichte, bevor wir uns in den Plenarsaal begaben und eine Debatte zur Legalisierung weicher Drogen im Rollenspiel nachstellten. Wie die Abstimmung ausfiel, kann sich sicher jeder denken …

Mittwoch
Der Tag begann mit einem Geburtstagsständchen für Bastiaan, der heute endlich volljährig wurde. Danach machten wir uns auf den Weg nach Oranienburg, genauer zur Gedenkstätte Sachsenhausen. Leider war der einzige Bus, der zwischen dem Bahnhof Oranienburg und der Gedenkstätte pendelt, so voll, dass Frau Kins, Frau Villwock und Nina leider zu Fuß zum ehemaligen KZ laufen mussten. Mit fünfminütiger Verspätung konnten die Führungen dann aber beginnen. Nach einer kurzen Einführung im Seminarraum wurden wir über das Gelände geführt und erhielten auch einen Einblick in eine wieder aufgebaute Lagerhütte. Alles in allem war es ein sehr informativer, aber eben auch teilweise wirklich beklemmender Besuch.

Auf dem Heimweg schauten wir noch bei der East-Side-Gallerie vorbei, die ja quasi vor unserer Haustür lag. Dann mussten aber alle schnell wieder ins Hostel, um sich für die anstehende D-Light-Party fertig zu machen. Ab 20 Uhr wurde Bastis Geburtstag dann also würdig im Matrix gefeiert. Die Stimmung war so gut, dass es selbst Frau Kins und Frau Villwock nicht lange in der Lehrer-Lounge hielt. Gegen Mitternacht machten wir uns dann völlig fertig, aber glücklich auf den Heimweg. Was für ein Abend!

Donnerstag
Nach dem Frühstück um 7:30 Uhr brachen wir auf Richtung Kurfürstendamm. Dort hatten wir um 9:00 Uhr einen Termin im Museum „Story of Berlin“. Im Schweinsgalopp ging es hier durch die gesamte Geschichte der Stadt und endete mit einer Führung durch einen noch immer aktiven Atomschutzbunker. Danach hatten wir ein paar Stunden Freizeit, die die meisten von uns nicht wie erwartet mit einer Shoppingtour über den Ku’damm verbrachten, sondern damit, sich von den Strapazen der letzten Tage und der kurzen Nacht zu erholen. Um 16 Uhr ging es dann auch schon im Jüdischen Museum weiter. Hier wurden wir von zwei wirklich kompetenten, aber auch sehr redseligen Guides durch das Museum geführt. Nicht nur die zweite Gruppe, deren Guide die Führung um über 30 Minuten überzog, war am Ende dieser Veranstaltung wirklich erledigt und für nichts anderes mehr zu gebrauchen als zurück zum Hostel zu fahren und gegen 20 Uhr das Abendessen einzunehmen. Danach mussten noch die Koffer gepackt werden, denn morgen würden wir ja schon wieder abreisen müssen.

Freitag
Der letzte Tag! Nachdem die Koffer im Gepäckraum verstaut waren, frühstückten wir ein letztes Mal im Hostel und machten uns auf den Weg zum Reichstagsgebäude. Hier ließen wir die strengen Sicherheitsmaßnamen über uns ergehen, nahmen auf der Besuchertribüne Platz und beobachteten die Parlamentarier während einer Sitzung zum Thema „Sozialer Wohnungsbau“. Besonders beeindruckt waren wir dabei von der anwesenden Politikprominenz: Frau Merkel hatten wir zwar knapp verpasst, Guido Westerwelle, Philipp Rösler,  Peter Ramsauer und Hubertus Heil waren aber noch anwesend und zumindest der Letztgenannte mischte die Plenarsitzung ordentlich auf. Überhaupt mussten wir feststellen: Benähme sich auch nur einer der Schüler während eines Referates in der Schule so wie die hier anwesenden Mitglieder des Bundestages, er würde sofort mit einer strengen Verwarnung rechnen müssen, einen Eintrag ins Schülerheft gäbe es aber mit Sicherheit! Anschließend besichtigten wir noch die Glaskuppel und genossen den unübertrefflichen Ausblick von der Dachterrasse über ganz Berlin.

Als wir wieder beim Hostel ankamen, stand unser Bus schon bereit und alle waren froh und dankbar dafür, 30 Minuten früher nach Hause aufbrechen zu können als geplant war. Wäre da nicht ein kleines Koffermissgeschick gewesen: Das Gepäck zweier Schüler war nämlich mit dem Gepäcktransport einer französischen Gruppe zum Hauptbahnhof unterwegs und musste erst wieder zurück beordert werden. Danach konnten wir aber starten und kamen gegen 19 Uhr alle wieder wohlbehalten in Hamburg an.

 



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