Ganztägig lernen. Gemeinschaft erleben. Individuell fördern.

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Schülerstimmen - Elternstimmen

Hallo Herr Best,

hat Ihnen eigentlich schon mal jemand gesagt das Sie ein "richtiger Schatz" sind. Sie geben sich immer soviel Mühe, uns Eltern und die Kinder auf dem Laufenden zu halten und über alles zu informieren. Dafür einmal ein großes & herzliches Dankeschön, denn das ist so gar nicht selbstverständlich. Ich bin schon jetzt traurig, wenn die Schulzeit an Ihrer Schule zu Ende geht und wir nicht wissen, ob A. auf der XXX-Schule (falls er angenommen wird), genauso gut zurecht kommen wird. Es steht und fällt so vieles mit den Lehrern und wir fühlen uns mit Ihnen und Ihren Kollegen/innen so gut aufgehoben.
Also danke noch einmal und bis zum Elternabend.
Liebe Grüße,
Anja G.

 

Hallo, lieber Herr Fritze,
Mein Sohn S. hat glücklicherweise das Fachabitur an Ihrer Schule gemacht.
Er wird bei der offiziellen Zeugnisvergabe, zu meinem Bedauern, leider nicht anwesend sein.
Das Grillen, im Stadtpark gestern mit seiner Klasse und Herrn Teschke, war für S. die letzte Gelegenheit, sich von seinen Mitschülern zu verabschieden.
Nicht nur von den Mitschülern muss er Abschied nehmen, sondern von vielem mehr: Schulweg, Schulgebäude, Klassenräume, Lehrer, Unterrichtsfächer, Abläufe, Prüfungen, Präsentationen … - täglich wiederkehrende Muster, die seinen Alltag bestimmt haben.
Ich persönlich fühle in erster Linie Freude und tiefe Dankbarkeit Ihnen, Herrn Fürst, Herrn Teschke und Herrn Beckmann gegenüber. Herr Fürst und Herr Teschke waren für S. auf menschlicher Ebene stets Unterstützer. Durch ihre motivierende, empathische und aufgeschlossene Art haben sie S. oft aufgefangen und wieder aufgebaut.
Die Skireise mit Herrn Fürst wird S. nie vergessen. Ebenso bleibt ihm in guter Erinnerung, wie sehr Herr Teschke gekämpft hat, um jeden Einzelnen zum Fachabitur zu führen. Das hat S. berührt und imponiert. Herr Beckmann hat durch seinen 1a-mit-*-Unterricht gepunktet. Ebenso wie durch seine Fähigkeit, den Unterrichtsstoff ausgezeichnet zu vermitteln. Sein Anspruch hat manche Grenze erweitert.
Lieber Herr Fritze, auch wenn S. in Mathe nie glänzen konnte, haben Sie sich verständnisvoll um ihn bemüht. Und um eine schonende Wortwahl, wenn es darum ging, mir zu vermitteln, wie es um S. im Fach Mathematik steht.
1000 Dank für das Durchboxen des Wiederholungsantrages nach der 11. Klasse, der zunächst nicht viel Anklang bei der Behörde gefunden hat.
Neben dem Fachabitur, dem ersten größeren Schritt in Richtung gesellschaftlicher Anerkennung, war für meinen Sohn etwas ganz anderes am wichtigsten:
Sie, Herr Fürst, Herr Teschke, Herr Beckmann und alle anderen Lehrer haben Tag für Tag dafür gesorgt, dass er aufsteht, ein sicheres Umfeld hat, lernt, Ziele verfolgt … dass sein Leben für viele Jahre eine STRUKTUR und HALT gekommen hat, in manchmal schwierigen Phasen.
Ein unbezahlbares Geschenk für Menschen wie S., vor dem ich mich verneige.
Alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft Ihrer Schule sowie für Sie und die Lehrer, die das ermöglicht haben.
Herzlichen Gruß,
Claudia S.

Warum wir nach St. Georg zurückgekehrt sind
Von Felicitas Andrews und Rosalie Rehfeld
 

Unsere Schulzeit ist wahrscheinlich anders verlaufen als bei manch anderen. Bevor wir überhaupt nach St. Georg gekommen sind, haben wir uns immer etwas durch den Schulalltag gequält. Mit dem Unterricht hatten wir Probleme, ein schlechtes Verhältnis zu den Lehrern, der Klassenzusammenhalt war nicht gut. Schlicht und einfach: Wir sind nicht gerne zur Schule gegangen.

Klar sagt ihr jetzt „Wer geht schon gerne zur Schule?“ aber damit wollten wir uns nicht zufrieden geben. Immerhin ist die Schulzeit (neben der Pubertät), mit die wichtigste Zeit eines Teenagers! Sollte die Frage daher nicht lieber lauten: „Was kann ich ändern, damit ich gerne zur Schule gehe?“. Wir haben uns diese Frage gestellt. Und wir sind zu dem Schluss gekommen, uns eine Schule zu suchen in der Hoffnung auf freundlichen Umgang, auf Lehrer, die sich immer Zeit nehmen, einem etwas zu erklären, falls man dem Unterricht nicht folgen konnte und - ganz wichtig für einen harmonischen Schulalltag – auf Klassenzusammenhalt. Diese Umstände führten dazu, dass wir beide uns in der 7. Klasse der Ganztagsrealschule St. Georg kennengelernt haben.

Vier Jahre später: Wir haben unseren Realschulabschluss gemacht und blicken zurück auf die besten vier Schuljahre, die wir hatten! Mit einer super Klasse, in der wir Freunde fürs Leben gefunden haben. Das Schüler-Lehrer Verhältnis hätte nicht besser sein können. Da wir eine kleine, aber feine Schule sind, kennt jeder jeden und wirklich alle Schüler, Lehrer und sogar das Gebäude sind einem doch ans Herz gewachsen.  Wenn manche unserer Freunde über ihre Schule reden, darüber, dass sie überfordert sind oder ‚keinen Bock‘ haben, können wir nicht wirklich mitreden. Unser Schulalltag hat uns immer gefallen und wir sind nie mit einem schlechten Gefühl nach Hause oder zur Schule gegangen.

Nichtsdestotrotz war es an der Zeit, „Lebewohl“ zu sagen. Wir hatten unseren Realschulabschluss in der Tasche und nun ist jeder einen anderen Weg in eine andere Zukunft gegangen. Wir hatten die Wahl. Schließlich haben wir uns dafür entschieden, auf einer anderen Schule unser Abitur zu machen.

Allerdings hatten wir uns so an die Unterrichtsweise in St. Georg gewöhnt, an kleine Klassen, die Art, wie die Lehrer ihren Unterricht gestalten haben, fast nur Doppelstunden in allen Fächern , dass es uns schwer fiel in einer größeren Klasse, mit Lehrern, denen es anscheinend egal war, ob wir Probleme mit manchen Unterrichtthemen hatten oder nicht. Dadurch, dass wir im Vergleich zu der Ganztagsschule nun weniger Unterricht hatten, mussten wir uns dafür zuhause viel selbst beibringen, wir hatten keinen Ansprechpartner mehr, den wir um Hilfe oder Erklärung bitten konnten. Dazu vermissten wir St. Georg sehr! Wir wollten zurück. Lieber noch zwei weitere schöne Jahre auf der Höheren Handelsschule verbringen und am Ende ein gutes Fachabitur erreichen, als sich drei Jahre durch sein Abitur zu quälen auf einer Schule, auf der man sich absolut nicht wohl fühlt.

Lange Rede kurzer Sinn! Nun, nach dem ersten Halbjahr der Klasse 11 auf der Höheren Handelsschule in St. Georg können wir sagen: Wir sind wirklich froh zurück zu sein! 

 

Auszüge aus Dankesschreiben von Eltern
"Hier noch einmal ein ganz großes DANKE für die letzten Jahre und dass Sie damals unseren Sohn aufgefangen haben. Ohne Sie wäre [...] nicht so weit gekommen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Kollegen alles Gute für die Zukunft."

„Die Atmosphäre, die Sie mit Feingefühl für die Schüler und Schülerinnen an Ihrer Schule geschaffen haben, trägt wesentlich dazu bei, dass mein Sohn jeden Tag gern in die Schule geht.
Besonders hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang die Arbeit von Herrn F. als [...] Klassenlehrer. Als guter Pädagoge versteht er es immer wieder, die Gratwanderung zwischen Leistung und Motivation zu bewältigen. Seine Freude daran, junge Menschen zu unterrichten, überträgt sich auf seine Schüler und ist damit ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung ihrer Persönlichkeit und eine ausgezeichnete Vorbereitung auf das Leben."

„… unsere Tochter [ … ], 10 b, wird diese Woche ihre letzte mündliche Prüfung für ihren Realschulabschluss machen und wird dann vorerst mit der Schule fertig sein.
Wir sind froh, dass sie diesen Abschluss an der St. Georg Schule machen konnte, ihre schulischen Leistungen sind seitdem erheblich besser geworden und ihr Selbstbewusstsein ist gestiegen.
Sie hat sogar die Empfehlung für die Oberstufe erhalten. Wir sind als Eltern sehr stolz auf [ … ].
Vielen Dank , dass Sie, Herr Fritze, [ … ] vor zwei Jahren den Platz an der St. Georg Schule ermöglichen konnten und [ … ] so ihren positiven „Schulweg" gefunden hat.“

„… lieber Herr Fritze, wie Herr B. Ihnen vielleicht berichtet hat, wird [...] Ihre Schule zum 31.Januar verlassen. Sie hat sich zum ersten Mal in ihrem Schulleben sehr wohlgefühlt in ihrer Klasse. Leider ist das Fachgebiet nicht das richtige für sie. Ich will damit sagen, dass wir Ihre Schule immer empfehlen würden und dass ich noch keinen so engagierten Lehrer wie Herrn B. kennengelernt habe."

„… möchten wir Ihnen herzlich für die von Ihnen geleistete Arbeit und besonders auch für Ihr persönliches Engagement während der letzte vier Jahre … danken.“

„… hat auch dank Ihres Einsatzes gelernt, seine zweifellos vorhandenen Fähigkeiten konstruktiv und zielgerichtet zu entwickeln und einzusetzen.“

„… hat […] die Fähigkeit entwickelt, sich selbst gesetzte Ziele […] beharrlich zu verfolgen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.“

„… viele Ihrer Kollegen und Kolleginnen (haben) mit ihrem kompetenten und qualifizierten Einsatz ebenfalls zu diesem Erfolg erheblich beigetragen.“

„… gebührt unsere Anerkennung und unser Dank für die geleistete Arbeit natürlich auch der Schule als Einrichtung insgesamt, die hier nach unserer Meinung ein gutes und erfolgreiches Konzept für unsere Kinder verfolgt.“

„… möchte mich aber auf diesem Wege bei Ihnen und Ihrem Kollegium bedanken für die Jahre, die Sie unseren Sohn [...] durch den Schulalltag begleitet haben. Ziemlich verzweifelt kam ich vor sechs Jahren auf eine private Empfehlung hin an Ihre Schule und bereue diesen Schritt keinen Tag. Für mich war von da an die Schulzeit wesentlich entspannter, auch wenn manche Situationen gewöhnungsbedürftig waren, aber letztendlich haben sie zur Zielerreichung geführt und das ist das Wichtigste. […] Sie haben sich mit Ihren Kollegen auch mit die schwierigsten Schüler ausgesucht und begleiten Sie aber mit viel Geduld und trotzdem fester Hand durch den Schulalltag und die Pubertät. Als Eltern weiß man das zu schätzen […]"